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Kette der Solidarität

Spenden für Bewohner des Hellersdorfer Flüchtlingsheims übergeben

(dpa/nd). Mit einer Menschenkette haben mehr als 250 Bürger ihre Solidarität mit den Flüchtlingen in Hellersdorf gezeigt. Die Teilnehmer reichten Pakete mit gesammelten Spenden in Richtung der Asylbewerber-Unterkunft weiter, wie der Sprecher der Initiative »Hellersdorf hilft«, Stephan Jung, sagte. Mit der Aktion wollten sie andere ermutigen, sich für Menschen in Not einzusetzen. In den Paketen seien vor allem Kleidung, Küchenutensilien und Spielzeug gewesen. Auch einige größere Gegenstände wie Kinderwagen oder Fahrräder wurden über die Kette gereicht.

In einem der Kartons befanden sich die Unterschriften von fast 23 000 Unterstützern, die ihre Solidarität mit den Flüchtlingen über eine Onlinepetition zum Ausdruck gebracht hatten. Insgesamt kamen rund 200 Umzugskartons mit Spenden zusammen.

Laut Polizei störten jedoch zwei junge Männer die Hilfsaktion und äußerten ihren Unmut über die Menschenkette. Ein 29-Jähriger pöbelte einen Helfer an und beleidigte ihn. Beide Männer seien offensichtlich betrunken gewesen, hieß es. Polizisten notierten ihre Personalien und erteilten ihnen Platzverweise. Sonst sei die Aktion friedlich verlaufen, so die Polizei.

Seit Monaten gibt es Streit um das neu eingerichtete Flüchtlingsheim Dort sind vor allem Menschen aus Syrien und Afghanistan untergebracht.

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