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Branche im Umbruch

Herausgefordert ist der Buchhandel vor Ort, und zu verteidigen ist - wieder einmal - die Buchpreisbindung

  • Von Irmtraud Gutschke
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Würde man alle Neuerscheinungen von 2012 aufeinander schichten, käme man auf geschätzte 2400 Meter - etwa 6,5 Mal die Höhe des Berliner Fernsehturms. Eine kipplige Angelegenheit, wie man sich vorstellen kann. Dabei ist von jedem Buch nur ein einziges Exemplar gezählt, und die Print-On-Demand-Ausgaben sind nur zu Teilen erfasst. So immens ist die deutsche Buchproduktion, so groß die Konkurrenz um die kaufenden Leser, dass es immer wieder erstaunlich ist, wie das Ganze dennoch funktioniert.

Ganz einfach: Vom großen Kuchen bekommen einige genug, aber manche eben nur ganz kleine Stücke. Oder zahlen sogar noch heimlich drauf, statt Gewinn zu machen. Denn im Buchgeschäft tätig zu sein, ist meist Herzenssache. Für Autoren sowieso und für viele Verleger, Buchhändler auch.

Der Gesamtumsatz - 2012 waren es 9,52 Milliarden Euro - schwankt mal in ein leichtes Minus, mal in ein leichtes Plus. Vor dem insgesamt konsumfreudigen Hinterg...


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