Antje Krüger 08.10.2013 / Ausland

Barrick Gold stößt auf Eis

Oberster Gerichtshof in Chile bestätigt vorläufigen Stopp einer Goldmine im Gletschergebiet Pascua Lama

Chilenische Indígenas und Umweltschützer war der Plan des Bergbaukonzerns Barrick Gold, am Gletscher Pascua Lama eine Goldmine zu errichten, schon immer ein Dorn im Auge. Sie befürchten eine Grundwasserverschmutzung, die die Landwirtschaft untergräbt. Der Oberste Gerichtshof Chile hat das Projekt weiter auf Eis gelegt.

»Copia-pó« - »Kopiert es endlich!«

Das forderte ein spanisches Wortspiel bereits nach einem Urteil des Berufungsgerichts der chilenischen Stadt Copiapó im April. Das Gericht gab damals einer Klage der indigenen Bevölkerungsgruppe Diaguita gegen den weltweit größten Goldbergbaukonzern, die kanadische Barrick Gold Corporation, statt. Die Folge: Die Arbeiten an der Mine Pascua Lama mussten eingestellt werden. Das Urteil weckte die Hoffnung, dass auf rechtlichem Wege der Umweltverschmutzung durch den Goldtagebau Einhalt geboten werden kann. Der Ruf »Copia-pó« - »Kopiert es endlich« verbreitete sich rasant im Internet. Nun fand die Aufforderung höchster Stelle Gehör. Das Urteil wurde »kopiert« - vom Obersten Gerichtshof Chiles. Der hat Ende September dem Berufungsgericht von Copiapó Recht gegeben und fordert von der Barrick Gold: »Das Unternehmen darf die Arbeiten am Projekt so lange nicht fortsetzen, bis die Umweltauflagen für das reibungslose Funktionieren des Wassersystems (…) erfüllt sind.«

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