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Verhängnisvolle sieben Minuten

Der entlassene Trainer Michael Wiesinger scheitert beim 1. FC Nürnberg vor allem an internen Nörglern

  • Von Alexander Ludewig
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Nach der Entlassung von Trainer Michael Wiesinger ist dem 1. FC Nürnberg zu wünschen, dass ein interner Machtkampf ausbleibt und Manager Martin Bader weiterhin das Vertrauen gegeben wird.

Am Dienstag war nicht viel zu sehen am Valznerweiher. Die Fußballer des 1. FC Nürnberg, die nicht auf Länderspielreisen sind, absolvierten auf dem Trainingsgelände nur eine Laufeinheit - unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Der Club sucht die Ruhe, die er bis auf weiteres gar nicht finden kann. Nach einer stundenlangen Sitzung von Vorstand und Aufsichtsrat am Montagabend wurde der Trainer beurlaubt.

Michael Wiesinger wird also in Nürnberg gar nicht mehr zu sehen sein. »Leider haben die letzten Spiele gezeigt, dass kein kontinuierlicher Aufwärtstrend erkennbar ist«, begründete Martin Bader die Demission des 40-Jährigen. Bader trägt seit 2004 die Verantwortung im sportlichen Bereich beim 1. FC Nürnberg, 2010 rückte er als eines von zwei Mitgliedern gar in den Vorstand. Er ist der starke Mann beim Club. Doch nicht nur jene Begründung für die Beurlaubung Wiesingers zeigt, dass auch andere Kräfte ihre Wirkung im Verein entfalten wo...


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