In Bomberjacke für die Einheit Spaniens

Rechtsextreme gegen die katalanische Unabhängigkeitsbewegung

  • Von Julia Macher, Barcelona
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Wenn jährlich am 12. Oktober, dem »Día de la Hispanidad«, auf Barcelonas Hausberg Montjuic rechtsradikale Gruppierungen aufmarschieren, gehört das zu den gruseligsten Ritualen in Spanien.

Neben der in Katalonien ohnehin selten zu sehenden spanischen Fahne weht am Tag des Spanischtums regelmäßig die mit dem faschistischen Rutenbündel. Bekennende Antidemokraten schwingen Reden gegen Überfremdung, Kahlgeschorene in Bomberjacken decken sich mit Franco-Devotionalien ein. In diesem Jahr beobachten Polizei und Politik den Aufmarsch mit besonderer Vorsicht. Denn zu ihm aufgerufen hat das Bündnis »España en marcha«, ein junger Zusammenschluss von sechs rechtsradikalen Gruppierungen, der im letzten Monat mit einem Überfall auf das katalanische Kulturzentrum Blanquerna in Madrid Schlagzeilen machte.

Am 11. September, dem katalanischen Nationalfeiertag »Diada«, demonstrierten in der nordostspanischen Region Hunderttausende mit einer 400 Kilometer langen Menschenkette für eine Ablösung von Spanien. Ein gutes Dutzend Vermummter störte mit Parolen wie »Ihr könnt uns nicht betrügen: Katalonien ist Spanien« den Akt, rempelte di...

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