Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Sozialkassen rutschen ins Minus

Bundesregierung will Beitragsbemessungsgrenzen für Rentenversicherung und Co. erhöhen

  • Von Simon Poelchau
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

3,1 Milliarden Euro betrug das Minus der Sozialkassen im ersten Halbjahr 2013. Besserverdienende müssen 2014 vermutlich mehr Sozialbeiträge zahlen. Dafür soll die Bemessungsgrenze für Abgaben erhöht werden.

Besserverdienende müssen 2014 vermutlich mehr Sozialbeiträge zahlen. Die Bundesregierung hat vor, die Bemessungsgrenze für die Abgaben zu erhöhen und reagiert damit auf die gestiegenen Löhne. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) warnte unterdessen die neue Regierung, in die Sozialkassen zu greifen. Diese wiesen bereits im ersten Halbjahr 2013 ein Finanzierungsdefizit von 3,1 Milliarden Euro aus.

Demnach müssen sich Arbeitnehmer mit einem Bruttolohn, der höher als 3937,50 Euro ist, auf mehr Sozialabgaben einstellen. So soll die Bemessungsgrenze für die Kranken- und Pflegeversicherung laut einem Verordnungsentwurf um 112,50 Euro auf 4050 Euro angehoben werden. Bei einem Single mit einem Bruttoeinkommen von 4000 Euro ist das eine Mehrbelastung von 40 Euro im Jahr. Die Renten- und Arbeitslosenversicherung will die Bundesregierung künftig in Westdeutschland bis zu einem monatlichen...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.