Die Krise in den Köpfen

Christoph Butterwegge über die Gefahr des Aufschwungs von Ausgrenzungsideologien in der Eurozone

Die globale Finanz-, Weltwirtschafts- und Währungskrise beschränkt sich nicht auf die materielle Sphäre, sie hat vielmehr längst auch die Köpfe von Millionen Menschen erfasst. Was das Krisendebakel dort anrichtet, ist genauso fatal wie es die Verwerfungen auf dem Arbeitsmarkt oder die Schlangen an den Lebensmitteltafeln sind. Schließlich wirken ökonomische Krisen und gesellschaftliche Umbruchsituationen als ideologisches Scheidewasser, das die Geister trennt: Wollen die einen »vorwärts in die Vergangenheit«, also beispielsweise zur D-Mark als heimischer und/oder zur Drachme als griechischer Währung zurück, drückt sich der Wohlstandschauvinismus der anderen in einem Hegemonial- bzw. rigiden Kontrollstreben über die Eurozone aus.

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