Das Land der Pförtner

Anfang 50, Bauarbeiter, Rücken kaputt - Frank Gebauer findet keinen Rückweg mehr ins Arbeitsleben

  • Von Wolfgang Hübner
  • Lesedauer: ca. 7.0 Min.

30 Jahre war er auf dem Bau, jetzt streiken die Bandscheiben. Er könnte noch arbeiten, sagen die einen; wir brauchen ihn nicht, sagen die anderen. An seine Rente darf er gar nicht denken.

Frank Gebauer ist, wenn man so will, ein bekannter Mann. Seinen Namen kennen die wenigsten, sein Problem aber hat sich weit herumgesprochen in Deutschland. Es wurde in zahllosen Fernsehrunden diskutiert; Sozialpolitiker schrieben sich die Finger wund, um Konzepte zu entwickeln. Expertengremien tagten. Parteien kriegten sich in Wahlkämpfen wegen Gebauers Problem in die Haare.

Gebauer ist ein naher Verwandter des berühmten Dachdeckers, der immer dann zitiert wird, wenn es um die Frage geht, wie lange ein Mensch einem Knochenjob nachgehen kann. Wann man mit seinen Kräften oder der Gesundheit am Ende ist und ob man bis 67 durchhält. Gebauer ist nicht Dachdecker, aber er hat sein Berufsleben lang auf dem Bau gearbeitet. Um 1980 lernte er im sächsischen Riesa Baufacharbeiter, zog dann als Betonbauer und Zimmermann von Baustelle zu Baustelle. Jetzt ist er 51 Jahre alt und kann nicht mehr. Die Wirbelsäule. Seit über drei Jahren ist er...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 1533 Wörter (9843 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.