Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Rascheln statt klimpern

Bremens Freimarkt gibt es seit dem Jahr 1035 - er versteht sich als Familienfest, doch die Preise sind nicht ohne

  • Von Alice Bachmann, Bremen
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Der Bremer Freimarkt ist eines der ältesten Volksfeste Deutschlands, in dieser Woche beginnt die 978. Auflage. Aber mancher Schausteller sieht mit Sorge in die Zukunft.

Zweierlei ist entscheidend für die Marktbeschicker des ältesten deutschen Groß-Volksfestes, des Freimarkts in Bremen: die Besucherzahl - es werden vier Millionen Gäste erwartet - sowie der Weg, den die Besucher auf dem Markt nahmen, also die Standortfrage. Für die meisten Schausteller ist der Freimarkt, der am 18. Oktober beginnt, die letzte Chance, das finanzielle Polster für das Winterquartier aufzustocken.

Der Bremer Freimarkt beruht auf einer kaiserlichen Erlaubnis aus dem Jahre 1035, einen freien Markt im Herbst abzuhalten. Mit ein paar Unterbrechungen wurde diese Tradition gepflegt, so dass nun in der Hansestadt der 978. Freimarkt steigt. Der Markt läuft immer über drei Wochenenden - und über einen Monatswechsel. So soll gesichert werden, dass auch genug Geld zum Ausgeben da ist. Und dabei sollte es im Portemonnaie rascheln statt klimpern: Die Fahrpreise liegen zwischen zwei und sieben Euro, das Maß Bier kostet fast neun...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.