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Fett weg - mit dem Skalpell?

Gewichtsreduzierende Operationen bei Heranwachsenden sind selten und umstritten

  • Von Ulrike Henning
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Operationen zur Magenverkleinerung haben zahlreiche Risiken - besonders, wenn es sich bei den übergewichtigen Patienten um Kinder handelt. In dieser Woche berieten darüber Kinderchirurgen in Berlin.

Das Phänomen taucht in allen Industrieländern auf: Nicht nur immer mehr Erwachsene sind stark übergewichtig, auch viele Kinder sind zu dick. In Europa wuchs der Anteil bei den Heranwachsenden zwischen 2008 und 2010 von einem Viertel auf ein Drittel. In Deutschland gelten etwa 15 Prozent der Menschen zwischen drei und 17 Jahren als zu dick, 800 000 von ihnen sogar als fettleibig oder adipös. 80 Prozent der Betroffenen sind auch als Erwachsene noch übergewichtig. Das zusätzliche Körpergewicht verlangt seinen Tribut in Form von Diabetes, Herz-Kreislauf-Problemen, Gelenkbeschwerden und Haltungsschäden. Diäten, Bewegungsprogramme und Verhaltenstherapien wirken häufig gar nicht oder nur kurzzeitig, sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern. Spätestens dann kommt die »bariatrische Chirurgie« als letzter Ausweg zur Gewichtsreduktion ins Gespräch: Eingriffe vom Magen-Bypass und Magen-Band bis hin zur Verkleinerung des Organs auf einen nur ...


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