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Ärzte sollen die Chipkarte stoppen

LINKE-Abgeordnete wollen Patientendaten schützen

  • Von Silvia Ottow
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

In einem offenen Brief rufen zwei Linksparteiabgeordnete die Ärzte auf, die elektronische Gesundheitskarte zu stoppen. Für gesetzlich Versicherte soll sie zum Jahresende obligatorisch werden.

Die meisten gesetzlich Krankenversicherten, die noch kein Foto für die elektronische Gesundheitskarte an ihre Kasse schickten, werden jetzt aufgefordert, dies schnell zu tun. Zum Jahresende, heißt es aus dem Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), soll die Umstellung auf die umstrittene eCard abgeschlossen sein, darauf habe man sich mit Gesundheitsministerium und Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) geeinigt.

Gesundheitsexpertin Kathrin Vogler von der Fraktion der LINKEN im Bundestag versteht die Eile nicht. Sie hält das Vorgehen für Schikane und den Druck auf die Versicherten für unangemessen. Wer ab Januar ohne Lichtbildkarte zum Arzt käme, müsse sich vorher Kostenübernahmescheine von der Krankenkasse besorgen oder die Rechnung vor Ort bezahlen und sich das Geld dann wieder holen - und das, obwohl seine Versichertenkarte womöglich noch jah...


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