Izabela Dabrowska-Diemert 19.10.2013 / Wochennd

Alles auf Anfang

Musiker, Biologen, Schreiner finden neue Perspektiven als Waldorflehrer

Zwei von 34: Architekt Kay Prill und Schauspielerin und Übersetzerin Cléo Mieulet

Früher Morgen in Berlin. Nicht an vielen Orten der Stadt beginnt er wie am Seminar für Waldorfpädagogik - künstlerisch. Das Seminar ist eine der elf Ausbildungsstätten für angehende Waldorflehrer in Deutschland, und an diesem Morgen schaffen hier die 34 Teilnehmer des diesjährigen Tageskurses fantasievolle Figuren aus Ton, bemalen mit bunten Aquarellfarben Papierblätter, rezitieren spielerisch Gedichte und andere Texte oder bewegen sich rhythmisch zu Musik. Auf diese Weise sollen sie in der zweijährigen Weiterbildung an der eigenen Person Erfahrungen machen, die zentral für die Waldorfpädagogik sind. Bekanntlich basiert diese in erster Linie auf dem »entdeckenden« oder »handelnden Lernen«, das den ganzen Menschen mit all seinen Sinnen anspricht und derart seine Wahrnehmung sowie seine schöpferisch-kreativen Fähigkeiten fördert. Im Selbstverständnis der Waldorfpädagogik werden die Bildungs- und Lernvorgänge bisweilen mit einem künstlerischen Prozess verglichen.

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