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Der Tod kommt nach »Bruegelland«

  • Von Stefan Amzoll
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Le Grand Macabre» ist ein «sehr finsteres, schwarzes, dämonisches Stück», so der Komponist György Ligeti, der gemeinsam mit Michael Meschke nach Ghelderodes «La Balade du Grand Macabre» auch das Libretto schrieb. Es ist Ligetis einzige Oper. Darin bedroht die Menschen vermeintlich Zwiefaches: der Tod und ein Komet, der gefährlich auf die Erde zurasen würde. Den Tod verkörpert Nekrotzar. Der beschwört das Ende und erkühnt sich zu sagen, das Schicksal aller läge in seiner Hand. Die Schar um ihn herum glaubt dem sogar.

Unweigerlich kommt es zu grotesken Kollisionen und komischen Lagen. Die Chemnitzer Inszenierung setzt sie grell ins Bild (Regie Walter Sutcliffe, Dirigent Frank Beermann). Eine fabelhafte Leistung der Solisten und Tänzer, des Opernchores und der Robert-Schumann-Philharmonie, dies sei vorweg gesagt. Komisch tickt schon die Ouvertüre: ein zwölftöniges Konzert mit Autohupen. Technisch-klanglich kommen die abgefeimtest...


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