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Ver.di kritisiert Hängepartie bei Praktiker

Hamburg. Die Gewerkschaft ver.di hat die anhaltende Hängepartie für die meisten Beschäftigten der insolventen Baumarktkette Praktiker und deren Tochtergesellschaft Max Bahr kritisiert. Die anvisierte Übernahme von mehr als 70 alten Bestandsfilialen von Max Bahr sei ein erstes positives Zeichen für die berufliche und damit existenzielle Perspektive von 3600 Beschäftigten, erklärte ver.di-Vorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger am Freitag in Berlin. Ohne eine Paketlösung für einen Großteil der Filialen drohe nun mit der Einzelverwertung von rund 230 Standorten die endgültige Zerschlagung und damit die berufliche Perspektivlosigkeit eines Großteils der Mitarbeiter. dpa/nd

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