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Ohne Schwarzgeld keine Zukunft

Schweizer Privatbank Frey stellt Tätigkeit ein

Lange haben Schweizer Banken US-Amerikanern beim Steuerhinterziehen geholfen. Seit die USA massiv gegen die Geldhäuser vorgehen, bricht ein lukratives Geschäftsfeld weg - mit Folgen.

Zürich. Wenige Monate nach dem Ende des ältesten Geldhauses der Schweiz stellt eine weitere eidgenössische Privatbank unter dem Druck der US-Steuerfahndung ihre Geschäftstätigkeit ein. Das Ende der 2002 gegründeten Bank Frey wurde von einer außerordentlichen Versammlung der Aktionäre beschlossen, wie das Züricher Geldinstitut Donnerstagabend auf seiner Internetseite mitteilte. Die Bank sei »finanziell gesund«, sie werde nicht »liquidiert«, betonte Verwaltungsratspräsident Markus Frey.

Die Schweiz hatte nach langen Verhandlungen im September ein Abkommen mit den USA gebilligt, wonach ihre Banken sich dort gegen Millionengeldbußen sowie die Lieferung von Ste...


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