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Junckerland in Schneiderhand?

Ein Politikwechsel ist bei den Neuwahlen in Luxemburg unwahrscheinlich

  • Von Anina Valle Thiele, Luxemburg
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

In Luxemburg sind am Sonntag (vorgezogene) Neuwahlen. Obwohl Premier Juncker über eine Geheimdienstaffäre strauchelte, sieht alles danach aus, dass seine CSV auch die nächste Regierung stellt.

Jean-Claude Juncker, der das Großherzogtum seit 18 Jahren ununterbrochen regiert, wird wohl mit seiner konservativen Christlich Sozialen Volkspartei (CSV) die Wahl wieder gewinnen. Trotz Geheimdienstskandal und einem Showdown im Parlament, bei dem der Koalitionspartner sich mit der Opposition verbündet hatte, um Neuwahlen zu forcieren. Zwar ist sein sozialdemokratischer Kontrahent Etienne Schneider allemal charismatischer als ein Peer Steinbrück. Doch obwohl Junckers Image Kratzer erlitten hat, ist sein Ansehen als Landesvater noch immer fast unangefochten, gilt sein Sieg am Sonntag als sicher. Juncker, der angibt, keine Ambitionen mehr in der Europapolitik zu haben, konnte ähnlich wie Merkel den Wahlkampf bequem aussitzen. Seine Popularität scheint anzuhalten - auch wenn die Hälfte der Luxemburger mittlerweile angibt, einen Wechsel zu wünschen.

Bei »Juncker on Tour« und in Fernsehtalkshows wirkt der Premier, dem sich tiefe Fa...


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