Interaktive Machtanalysen

Nassim Soleimanpour über sein Stück »White Rabbit, Red Rabbit« im English Theatre Berlin

Sieben Jahre lang schrieb der iranische Autor Nassim Soleimanpour an seinem Stück »White Rabbit, Red Rabbit«. Dann ließ er zur Bedingung machen, dass die Schauspieler, die das Stück aufführen, den Inhalt nicht kennen und genauso überrascht wie die Zuschauer sein sollen. Viele der Aufführungen konnte er nicht sehen, da er jahrelang nicht ausreisen durfte. Vor den fünf Vorstellungen im English Theatre Berlin sprach Tom Mustroph mit Soleimanpour über den Fehler, sein Stück als ein iranisches zu sehen.

nd: Nassim Soleimanpour, wieviele Aufführungen Ihres Stücks hat es mittlerweile gegeben?
Soleimanpour: Ich zähle das nicht mehr, ehrlich gesagt. Es wurde in 30 Ländern in mehreren Serien aufgeführt. Das können mittlerweile schon 1000 Vorstellungen gewesen sein.

Wie war es für Sie, wenn Sie wussten, dass in diesem Moment Ihr Stück irgendwo auf der Welt aufgeführt wird, Sie aber wegen des Ausreiseverbots dort nicht sein durften?
Das war eine delikate Situation. Es steht ja mein Name über dem Stück. Und ich wusste, es wird dabei auch über Iran geredet, obwohl das Stück ja nicht eins über Iran ist.

Ist es das nicht? Bereits beim Lesen neigt man dazu, angesichts der Nachrichten über Ihr Heimatland, die hierarchischen Verhältnisse und die selbstzerstörerischen Reaktionen, die in dem Stück beschrieben werden, es als Metapher für die Situation in Iran zu werten. Ist das eine falsche Interpretation?
Der Punkt ist, dass es s...


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