Hendrik Lasch, Geyer 23.10.2013 / Inland

Sanfte Schatzsucher im Erzgebirge

Bei Geyer in Sachsen werden Erz-Lagerstätten auf eine für Deutschland neue Art erkundet - per Helikopter und dennoch bis in 150 Meter Tiefe

Das »Berggeschrey« im Erzgebirge geht weiter: Mit einem für Deutschland neuartigen Suchverfahren wird in der Region nach Zinn, Wolfram & Co. gesucht - erstmals aus der Luft.

Die Sonde ähnelt einer großen weißen Zigarre; sie wiegt sechs Zentner und hängt unter einem Hubschrauber, der im Tiefflug über Wälder und Felder oberhalb des sächsischen Geyer dröhnt. Das Rohr soll helfen, rund um die traditionsreiche Bergstadt im Erzgebirge neue Lagerstätten von Zinn, Wolfram und anderen Metallen ausfindig zu machen. Für die Schatzsucher ist die Sonde das, was ein Computertomograph für Mediziner ist: ein Gerät, das tiefe Einblicke ermöglicht, ohne schmerzhafte Eingriffe zu erfordern. »Was wir praktizieren«, sagt Jens Gutzmer, »ist eine sanfte Form der Erkundung.«

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