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Das andere Hamburg

Im Stadtteil Lokstedt betreuen Bürger ein Flüchtlingscamp - und erleben Abschiebungen

  • Von Reinhard Schwarz, Hamburg
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Nachbarn im gutbürgerlichen Hamburg-Lokstedt haben einen Runden Tisch gebildet, um Flüchtlinge zu unterstützen. Doch die Bemühungen werden konterkariert durch die Abschiebepolitik der Behörden.

Drei Mädchen zuckeln gemächlich mit ihren Plastikautos über einen Weg. Die Älteste zieht die Kleineren an einem Band hinter sich her. Eine sorglose Kindheit - so scheint es auf den ersten Blick. Doch die Kinder tollen nicht auf einem Spielplatz, sondern auf einer betonierten Park & Ride-Fläche. Die bunten Plastikautos sind eine Spende von Anwohnern. Und die Mädchen leben mit ihren mazedonischen Eltern in einem der vielen Wohncontainer.

Diese Unterkünfte stehen in der Nähe einer U-Bahnstation im Hamburger Stadtteil Lokstedt. Hier geschah so etwas wie ein kleines Wunder. Während an anderen Orten oftmals Flüchtlingen und Asylsuchenden mit Argwohn oder Hass begegnet wird, hat sich unter den Anwohnern eine Nachbarschaftsinitiative gebildet, um die Neuankömmlinge zu betreuen.

Während einer Informationsveranstaltung des zuständigen Bezirksamts gab es zwar auch Kritik an dem Handeln der Behörden. Dennoch riefen Teilnehmer da...


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