Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Die Bürokratie des Massenmords

Neue Dauerausstellung zu den Schreibtischtätern in der Inspektion der Konzentrationslager

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Vom T-Gebäude in Oranienburg aus lenkte die SS den Terror in 32 Konzentrationslagern und mehr als 1000 Außenlagern. Eine neue Dauerausstellung dazu wird am 26. Oktober um 11 Uhr eröffnet.

Es sei der bedeutendste noch erhaltene Ort faschistischer Schreibtischtäter, erklärt Günter Morsch, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten. Darüber sei nur noch das Reichssicherheitshaupt in Berlin gekommen, das jedoch nicht überdauerte. Die Rede ist von einem T-förmigen Gebäude am Heinrich-Grüber-Platz 3 in Oranienburg. Von 1938 bis 1945 beherbergte es die Inspektion der Konzentrationslager (IKL).

Eine neue Dauerausstellung informiert über Geschichte und Funktion des Gebäudes, über das Leben und die Verbrechen der Täter und über das Schicksal ihrer Opfer. Sie ersetzt eine kleinere Schau von 1993, die sich im Dienstzimmer des obersten Inspekteurs befand. Die neue Ausstellung bezieht außerdem Foyer, Treppenhaus und Sitzungssaal mit ein. Am Freitag wurden noch Schriftzüge an die Wand gemalt, Tafeln angebracht und Multimediastationen installiert. Die fertige Ausstellung wird am Sonntag um 14 Uhr eröffnet.

Insp...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.