Unverschuldet zwangsgeräumt

Polizei setzt umstrittene Räumung in Spandau durch/ Familie fühlt sich in Sippenhaft genommen

  • Von Robert D. Meyer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

In Spandau wurde gestern wieder eine Familie zwangsgeräumt. Die Mieter selbst ließen sich nichts zuschulden kommen. Grund für die Räumung sind Straftaten des volljährigen Sohnes.

Am Ende geht die Sache schnell: Rainer P. und seine Frau verlassen um kurz nach zehn Uhr ihre Zweieinhalb-Zimmerwohnung im Loschwitzer Weg in Spandau. Der Gerichtsvollzieher steht schon einmal bereits zwei Stunden früher vor der Tür, um den Räumungstermin vor dem Eintreffen von Demonstranten über die Bühne zu bringen.

Doch die Noch-Mieter lassen sich nicht hetzen und den Gerichtsvollzieher bis zum offiziellen Termin warten. Währenddessen haben sich vor der in den 70er Jahren erbauten Wohnanlage etwa 40 Menschen versammelt, um gegen die Räumung zu protestieren. Rainer P. erträgt die Situation mit Fassung und dies, obwohl er nach eigenen Angaben schwerbehindert ist und nun nach zwölf Jahren in seiner Wohnung im Stadtteil Staaken auf der Straße sitzt. Zunächst will er bei Freunden unterkommen, wie er sagt.

Rainer P. und seine Frau haben sich selbst nichts zuschulden kommen lassen. Der Grund für die Räumung liegt nicht bei i...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 525 Wörter (3352 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.