Christin Odoj 05.11.2013 / Brandenburg

Keine Frage des Geschlechts

Polizeipräsident Kandt nimmt Stellung zu Diskriminierungsvorwürfen eines Transsexuellen

Bei einer Flüchtlingsdemonstration Ende Oktober nahm die Polizei einen Demonstranten fest, der in Gewahrsam mehrfach transphob beleidigt und erniedrigt worden sein soll. Er erstattete Anzeige.

Die Anschuldigungen, die ein Mitarbeiter des Bi- und Transsexuellen und Transgender Vereins GLADT gegen die Berliner Polizei erhebt, sind schwerwiegend: In einem etwa einstündigen Polizeigewahrsam soll er aufgrund seiner geschlechtlichen Identität von Polizeibeamten mehrfach massiv beleidigt und erniedrigt worden sein. Der Mitarbeiter und drei weitere Demonstranten waren nach einer Kundgebung gegen die Festnahme von fünf Lampedusa-Flüchtlingen am 23. Oktober festgenommen worden.

Während der Überprüfung seiner Personalien sollte der Aktivist, der den Beamten bereits mitgeteilt hatte, dass er transsexuell ist, von einem Mann durchsucht werden, was er aber ablehnte. Mehrere PolizistInnen sollen sich daraufhin darüber lustig gemacht haben, welches Geschlecht der Festgenommene wohl hätte und etliche Male angedeutet haben, eine Genitaluntersuchung an ihm vorzunehmen. Eine Polizistin durchsuchte den GLADT-Mitarbeiter letztendlich, wo...

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