Keine Frage des Geschlechts

Polizeipräsident Kandt nimmt Stellung zu Diskriminierungsvorwürfen eines Transsexuellen

  • Von Christin Odoj
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Bei einer Flüchtlingsdemonstration Ende Oktober nahm die Polizei einen Demonstranten fest, der in Gewahrsam mehrfach transphob beleidigt und erniedrigt worden sein soll. Er erstattete Anzeige.

Die Anschuldigungen, die ein Mitarbeiter des Bi- und Transsexuellen und Transgender Vereins GLADT gegen die Berliner Polizei erhebt, sind schwerwiegend: In einem etwa einstündigen Polizeigewahrsam soll er aufgrund seiner geschlechtlichen Identität von Polizeibeamten mehrfach massiv beleidigt und erniedrigt worden sein. Der Mitarbeiter und drei weitere Demonstranten waren nach einer Kundgebung gegen die Festnahme von fünf Lampedusa-Flüchtlingen am 23. Oktober festgenommen worden.

Während der Überprüfung seiner Personalien sollte der Aktivist, der den Beamten bereits mitgeteilt hatte, dass er transsexuell ist, von einem Mann durchsucht werden, was er aber ablehnte. Mehrere PolizistInnen sollen sich daraufhin darüber lustig gemacht haben, welches Geschlecht der Festgenommene wohl hätte und etliche Male angedeutet haben, eine Genitaluntersuchung an ihm vorzunehmen. Eine Polizistin durchsuchte den GLADT-Mitarbeiter letztendlich, wo...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 490 Wörter (3508 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.