Licht am Ende des VPN-Tunnels

Jenseits von Google und Facebook existiert ein Internet ohne staatliche Kontrolle

  • Von Fabian Köhler
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Regierungen verteufeln es als einen Ort von Terrorismus und Kriminalität. Seine Befürworter schwärmen vom einzigen Zufluchtsort in einer totalüberwachten Welt. Ein Abstieg ins Darknet.

Zum Glück wusste der Postbote nicht, dass er die Glaubwürdigkeit des anonymen Internets in den Händen trägt. Sonst hätte er seine Nase vielleicht etwas tiefer in den Luftpolsterumschlag gesteckt. So versenkt er das Gramm Amphetamine um acht Uhr morgens zwischen Stromrechnung und Möbel-Roller-Werbung.

»Spitzenqualität« hat Drogenhändlerin Trudy vier Tage zuvor im verschlüsselten Chat versprochen. 10 Ecxtasy-Pillen für 70 Euro. 130 Euro für ein Gramm Kokain. »Afghanische Qualität«. Geld-Zurück-Garantie. 121 positive Kundenbewertungen. Im Darknet kauft man Heroin wie Bücher auf Amazon: mit Vorschaubild und Kundenrezensionen.

Es ist ein Teil des Internet und dennoch fernab staatlicher Kontrolle, auf dem Trudy ihren kleinen Drogenversand betreibt: Ohne Facebook und Google. Ohne Großraumserver, in denen jede IP-Adresse protokolliert wird. Ohne Angst vor Geheimdiensten. Im Gegensatz zum konventionellen Netz ist im Darknet jede ...

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