USA brauchen neuen Columbus

Experten sehen vermehrte Anzeichen für eine Systemkrise

  • Von Reiner Oschmann
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Nicht nur der bekannte britische Historiker und Schriftsteller Timothy Garton Ash sieht einen dramatischen Verfall US-amerikanischer Macht.

Washingtons jüngste Beschwerde über den deutschen Exportüberschuss ist mehrfach interessant: Die Klage des Finanzministeriums markiert den Versuch einer Gegenoffensive in einem Moment, da der Weltmacht die Spionagevorwürfe aus aller Welt um die Ohren fliegen. Sie nährt die Vermutung, dass Washington Deutschland inzwischen für einen wirtschaftspolitischen Schurken wie China hält. Vor allem jedoch ist das Lamento weiteres Indiz für die Systemkrise, in der - mit »government shutdown«, NSA-Skandal oder zunehmender Unregierbarkeit des Landes - eine wachsende Zahl von Beobachtern die USA sehen.

Die Haushaltskrise um den Schuldenstreit, die bekanntlich mit einem Kompromiss in später Stunde wieder nur für Wochen aufgeschoben ist, wird auch in den USA als Beleg für drei allgemeine Krisen gewertet: Die Wirtschaft leidet an Dynamikschwund, die Kluft zwischen arm und reich wird auch zu Lasten der breiten Mittelschicht immer absurder, und ...

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