Alles nur geklaut

Initiative fordert einen Kurswechsel im Ausstellungskonzept des Humboldt-Forums

  • Von Christin Odoj
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Kampagne »No Humboldt 21« will das Ausstellungskonzept des künftigen Humboldt-Forums am liebsten über Bord werfen. Ihre Kritik macht sich vor allem an sogenannter »Beutekunst« fest.

Schon allein der Name bringt Armin Massing auf die Palme: Humboldt-Forum, das klingt zwar nach unbändigem Forschergeist und universellem Bildungsideal, aber auch nach Kolonialismus und kultureller Ausbeutung, findet er. Massing ist Mitarbeiter des Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlags (BER), eine Organisation, die bereits zur Grundsteinlegung des Berliner Schlosses die Kampagne »No Humboldt 21« ins Leben gerufen hatte und die sich sehr kritisch mit dem Ausstellungskonzept des zweitwichtigsten Jahrhundertprojekts der Stadt auseinandersetzt.

Im Kern geht es um Exponate, die sich heute im Besitz des Ethnologischen Museums in Dahlem befinden und aus einer Zeit stammen, in der es noch »deutsche Schutzgebiete«, vor allem in Afrika, gab. Das Ethnologische Museum soll 2019 zur Eröffnung einen Großteil des im künftigen Schloss beherbergten Humboldt-Forums ausmachen. »Die Kolonialisierung war ein europäisches Konzept, also muss au...

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