Europas Juden fühlen sich bedroht

Umfrage der EU-Agentur für Grundrechte / Gedenken für Opfer der Pogromnacht

Berlin. In Europa lebende Juden sehen sich einem seit Jahren wachsenden Antisemitismus ausgesetzt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung der EU-Agentur für Grundrechte (FRA), die am Vorabend des 75. Jahrestages der Novemberpogrome vorgestellt wurde. Demnach machen sich Juden in Europa zunehmend Sorgen um ihre Sicherheit. Antisemitismus sei »ein beunruhigendes Beispiel dafür, wie Vorurteile sich über Jahrhunderte halten können«, sagte FRA-Direktor Morten Kjaerum. 66 Prozent der Befragten halten laut FRA Antisemitismus für ein großes Problem in ihrem Land. Am stärksten sind die Ängste in Frankreich und Ungarn, wo fast die Hälfte der Befragten deshalb schon an Auswanderung dachte. In Deutschland trifft das auf jeden vierten Befragten zu. Jeder fünfte Teilnehmer der Umfrage habe in den letzten zwölf Monaten einen antijüdischen Vorfall erlebt. Am sichersten f...

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