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Ruf nach Ost-CDU wird abgelehnt

| Affäre [ Nur Krause stimmt Pohl zu

Forst/Berlin (ND/ADN/dpa). Der letzte DDR-Wirtschaftsminister, Gerhard Pohl (CDU), hat am Montag angesichts der CDU-Spendenaffäre eine Abspaltung der ostdeutschen Parteigliederungen gefor dert. Er verlangte, mit der sofortigen Vor bereitung eines regionalen Sonderparteitags zur Konstituierung einer Ost-CDU zu beginnen. Sein Aufruf stieß auf strikte Ablehnung von Funktionären der Ostver bände. Sachsen-Anhalts Landesvorsitzender Wolfgang Böhmer sprach von einem »unnützen Vorschlag«. Sachsens CDU-Generalsekretär Frank Kupfer bezeichnete ihn als »groben Unfug und niveaulos«. Auch der CDU-Landesgeschäftsführer Thüringens, Andreas Minschke, wies ihn als »völligen Unsinn« zurück. Die CDU werde im deutschen Parteiensystem als Kraft gebraucht, die das bür gerlich-liberale Klientel vertritt, sagte der Fraktionschef der Union im Schweriner Landtag, Eckhardt Rehberg. Diese Aufgabe müsse sie als Einheit wahrnehmen. Hingegen schloss der frühere Bundesver kehrsminister Günther Krause eine Abspaltung nicht aus. Dies sei im Prinzip eine gute Idee, der er allerdings erst nach dem Bundesparteitag der CDU nachzugehen

empfahl.

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