Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Dieser Text ist Teil des nd-Archivs seit 1946.

Um die Inhalte, die in den Jahrgängen bis 2001 als gedrucktes Papier vorliegen, in eine digitalisierte Fassung zu übertragen, wurde eine automatische Text- und Layouterkennung eingesetzt. Je älter das Original, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass der automatische Erkennvorgang bei einzelnen Wörtern oder Absätzen auf Probleme stößt.

Es kann also vereinzelt vorkommen, dass Texte fehlerhaft sind.

Zahlen und Fakten

? Bei der Deutschen Bahn AG (Gesamtkonzern) waren Ende 1998 - neuere Zahlen liegen noch nicht vor - rund 250 000 Mitarbeiter beschäftigt. Bei der eigentlichen, mit dem Zugverkehr befassten, DB AG waren Ende

1998 nur noch knapp 200 000 Mitar beiter angestellt. Seit 1990 ist die Belegschaftszahl in etwa halbiert worden - zu Lasten vor allem der Beschäftigten der Deutschen Reichsbahn.

? Künftig soll es im DB-Netz nur noch acht vorrangig zu bedienende ICE Knoten geben, die vor allem für die höherpreisigen ICE und IC-Züge reserviert sein sollen.

? Insgesamt sollen in den nächsten Jahren - im Fern- Nah- wie im Güter verkehr - rund 40 Millionen Zugkilometer bei der DB wegfallen. Zum Ver gleich: Der Nahverkehr der DB erzielte

1999 eine Gesamtleistung von 541 Millionen Zugkilometern.

? Auf der Schiene ist der Marktanteil der DB noch recht hoch: Im Nahver kehr beispielsweise fährt die DB bundesweit rund 96 Prozent aller Leistungen, die restlichen vier Prozent teilen sich 31 nicht bundeseigene Bahnunternehmen.

? Bei einem möglichen Börsengang der DB AG können Anteile einzelner Tochter-Unternehmen wie auch der Gesamtkonzern an die Börse gebracht werden. Es gilt nur die grundgesetzlich verankerte Einschränkung, dass die Bundesrepublik nicht mehr als

49,9 Prozent ihrer Anteile an der DB Netz AG veräußern darf. Die besondere Verantwortung des Bundes für die Infrastruktur soll so erhalten bleiben.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln