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Schweinepest weggeimpft

| Tierseuche] Zum Tode des Tierarztes und Biologen Joachim Beer Von Dr. Rudolf K. H. Wernicke

Der Tod von Joachim Beer gibt Anlass, auf die unterschiedlichen Strategien zu schauen, die in beiden deutschen Staaten zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten bei Tieren und Menschen entwickelt wurden. In der Alt-Bundesrepublik wurden die klassischen Maßnahmen (Einreise- und Einfuhrverbote, Quarantäne, Isolierung sowie Einrichtung von Sperr und Schutzzonen, sowie in der Tierseuchenbekämpfung die Massentötung erkrankter und krankheitsverdächtiger Tiere) im Wesentlichen bis heute beibehalten. In der DDR führte man Impfprophylaxeprogramme, Hygiene- und Veterinärhygieneinspektionen sowie Reihen- und Dispensairunter suchungen bzw. Tiergesundheitsdienste ein.

Beer war als Direktor des Veterinäruntersuchungs- und Tiergesundheitsamtes in Dresden, als Institutsdirektor an der Humboldt-Universität zu Berlin und Direktor des Friedrich-Loeffler-Instituts für Tierseuchenforschung auf der Insel Riems bei Grei...


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