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Geringere Pflichten für Discount-Broker

Bei so genannten Bor sentermingeschäften, das sind ausgesprochen spekulative Kapitalanlagen, müssen die Banken ihre Kunden ausführlich aufklären, anderenfalls ist das Geschäft nichtig.

Etwas leichter haben es da die filiallosen Discount-Broker Sie wenden sich von Haus aus nur an gut informierte und erfahrene Anleger Sie führen in der Regel keine Beratung aus, sondern erledigen nur den Kauf oder Verkauf des entsprechenden Wertpapieres.

Das ergibt nach Meinung des Bundesgerichtshofes reduzierte Aufklärungspflichten. Daher kann ein Kunde, der das Informationsblatt für Börsentermingeschäfte unterschrieben hat, auch durchaus Produkte kaufen, die gar nicht in dem Informationsblatt aufgeführt sind.

Im verhandelten Fall ging es um eine besondere Form von Optionsscheinen. Es genügt nach Meinung der Richter wenn der Kunde mittels standardisierter Informationsbroschüren auf das Risiko solcher Kapitalanlagen hingewiesen wird.

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Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

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