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Selbst bei gutem Know-how - ein bisschen Zittern bleibt immer

fünf Prozent der Prüflinge, so eine Faustregel, bestehen das strenge Aufnahmeverfahren. Trotz der aufwendigen Prüfung lassen sich Fehlgriffe aber dennoch nicht ausschalten.

Nach den Erfahrungswerten entpuppen sich nur ein bis zwei von zehn Unternehmen als echte Shooting Stars. 20 bis 30 Prozent gehen den Bach runter. Die verbleibenden Firmen etablieren sich zwar am Markt, lassen die Kasse beim späteren Ver kauf aber nicht, wie ur sprünglich geplant, klingeln. Um dieses Risiko zu mindern, wird das gesamte Kapital des Fonds auf eine größere Anzahl von Unternehmen verteilt.

Ein anderer Weg ist die Ergänzung durch Finanzierungen in weniger riskanten Unternehmensstadien, zum Beispiel zur Expansion eines Unter nehmens oder zur Über nähme durch das Management (MBO/MBI). Zu diesem Zeitpunkt hat sich die Firma schon am Markt eingerichtet. Es besteht also kaum noch die Gefahr eines Totalausfalles.

Ein Anleger sollte daher vor dem Zeichnen eines solchen Fonds unbedingt auf die Investitionsziele achten. Ist es ein reiner Venture-Capital-Fonds, der ausschließlich die Idee-Entwicklung und Gründung finanziert, fällt das Risiko deutlich höher aus als bei einem Fonds, der auch das Wachstum eines Unternehmens oder die Vorbereitung auf die Börseneinführung mitfinanziert.

Die Investoren müssen überdies einen langen Atem mitbringen. So kann es durchaus zwei bis drei Jahre dauern, bis das komplette Kapital in er folgversprechende Beteiligungen umgemünzt worden ist. Und dann schließen sich noch einmal zwei bis vier und mehr Jahre an, in denen die Anteile an den Unternehmen gehalten werden. Daher läuft ein solcher Fonds meist über fünf bis acht Jahre. Während dieser Zeit muss der Investor stillhalten, da in den seltensten Fällen ein Handel mit Anteilen an Venture- Capital-Fonds stattfindet.

Einen Zweitmarkt für diese Anteile gibt es nicht, und selbst wenn ein anderer Anleger bereit ist, die Anteile zu übernehmen, stellt sich die Frage nach dessen fairem Preis, die

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