Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Dieser Text ist Teil des nd-Archivs seit 1946.

Um die Inhalte, die in den Jahrgängen bis 2001 als gedrucktes Papier vorliegen, in eine digitalisierte Fassung zu übertragen, wurde eine automatische Text- und Layouterkennung eingesetzt. Je älter das Original, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass der automatische Erkennvorgang bei einzelnen Wörtern oder Absätzen auf Probleme stößt.

Es kann also vereinzelt vorkommen, dass Texte fehlerhaft sind.

Gänsehaut bei Mondschein

Gruslige Erkundungen mit dem pluspunkt e V Von Karla Nilson

An manchem Ort, zu mancher Zeit kann s einem in Berlin heftig gruseln. Wem das nicht reicht, dem kann geholfen werden. »Gespenster, Grusel, Gänsehaut in Berlin und Brandenburg« heißt eine neue Veranstaltungsreihe ungewöhnlicher, nächtlicher Erkundungen des pluspunkt Weiter bildung e.V..

Die Stadtführung »Schaurige Mären im alten Berlin« lässt, wie der Name sagt, Schauermärchen lebendig werden. Wo ihr wahrer Kern liegt, muss jeder für sich weiterdichten. Was hat es mit der Weißen Frau auf sich, die im ehemaligen Stadtschloss spukte, aber nur einmal in jedem Jahrhundert? Was mit der Herrin der Mäuse, den Machensehaften des Teufels oder dem falschen Krüppel? Was geschah Grausiges dereinst in der Marien- und der Parochialkirche? Wie entsetzlich wurden »Delinquenten« auf dem Neuen Markt, dem heutigen Marx-Engels-Forum, öffentlich gequält, hingerichtet, zerstückelt? (Wieder am 18.2., 20.30 Uhr, Treffpunkt Alexanderplatz, Weltzeituhr, Teilnahmegebühr 15, erm. 12 Mark.)

»Pest, Blut, Knochen und der Untergang Berlins« verspricht eine dreieinhalbstündige Rundfahrt zu ungeheuerlichen Orten in der Innenstadt. So geht's zum Kreuzberg, wohin einst der Kurfürst floh, weil der Untergang Berlins prophezeit war. In Stralau sorgen die Gründungssage, der Friedhof für angeschwemmte Wasserleichen und schöne Nixen, die Fischer ver führten, für schlaflose Nächte. Alte Pestfriedhöfe werden bei Mondschein aufgesucht. Warum Knochen an »zuständige Stellen« versandt wurden, Tempelritter spukten oder magische Blutflecken eine Mordtat anzeigten, wird zu erfahren sein. (Erstmals am 4.2., 20 Uhr, Treffpunkt Leipziger Platz, Infobox, 35/30 Mark.)

Ins nicht weniger spukende südliche Brandenburg führt eine 4-stündige Busexkursion unter dem vielversprechenden Titel »Tanzende Gerippe und kopflose Reiter - zu den Gespenstern im Teltower Land«. Zwischen Dahlewitz und Diedersdorf sollen so viele derart unheimliche Gestalten ihr Unwesen treiben wie nirgendwo sonst - auch enthauptete Pfarrer, die aus ihren Gräbern steigen, Gerippe, die um ihre Gruft tanzen, und Katzen, die Nachtwächter meucheln. (Erstmals am 3.3., 19 Uhr, Treffpunkt Fehrbelliner Platz, Ecke Westfälische Straße, 40 bzw. 35 Mark.)

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln