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? Assyrer fordern ihre Anerkennung

Lausanne (dpa/ND). Eine Gruppe von rund 70 Assyrern hat am Montag zeitweise das »Palais de Rumine« im schweizerischen Lausanne vorübergehend besetzt. Die Aktion spielte sich in jenem Saal ab, wo 1923 die Siegermächte des ersten Weltkrieges und die Türkei den Vertrag von Lausanne unterzeichnet hatten. Dies markierte die Geburtsstunde der modernen Tür kei. Mit dem Abkommen wurde das Schicksal des assyrischen Volkes besiegelt. Seit diesem Datum lebt es verstreut in der Türkei, in Irak, Iran und Syrien. Das christliche Volk zählt weltweit rund acht Millionen Menschen. Die Besetzerforderten die Anerkennung ihres Volkes. Sie wollten keine Autonomie, er klärten sie, nur demokratische Rechte für ihre Gemeinschaft.

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