Werbung

Dieser Text ist Teil des nd-Archivs seit 1946.

Um die Inhalte, die in den Jahrgängen bis 2001 als gedrucktes Papier vorliegen, in eine digitalisierte Fassung zu übertragen, wurde eine automatische Text- und Layouterkennung eingesetzt. Je älter das Original, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass der automatische Erkennvorgang bei einzelnen Wörtern oder Absätzen auf Probleme stößt.

Es kann also vereinzelt vorkommen, dass Texte fehlerhaft sind.

eh Radeln für ein Europa ohne Armeen

Friedenstour durch vier Länder beendet Von Martin Höxtermann

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Nach acht Tagen Rad fahren endete am Sonntag die erste «Internationale Friedensfahrradtour 2000» in Straßburg. Dort beteiligten sich die 40 Friedens-Radler an einer Kundgebung zum 55. Jahrestag des Atombombenabwurfs von Hiroshima, die von der «Union pacifiste de France» (U.P.F.) durchgeführt wurde.

Am 28. Juli waren die Friedensaktivisten im österreichischen Bregenz gestartet, um in vier Staaten für ein ziviles und gewaltfreies Europa ohne Armeen und die Anerkennung von Kriegsdienstverweigerung als Menschenrecht und Asylgrund zu demonstrieren. «Trotz häufigen Regens war die Stimmung gut», resümierte Tour Teilnehmer Achim Schmitz, Landesgeschäftsführer der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsdienstgegner (DFG-VK) von Baden-Württemberg und Mitorganisator der Radtour. «Die Aktion war eine Stärkung für uns und für die regionalen Gruppen, mit denen wir an den Etappen gemeinsame Aktionen durchgeführt haben.»

So wurden am Rheinfall von Schaffhausen zusammen mit den Jungsozialisten Flugblätter verteilt. Motto: «Militär ist ein Reinfall». In der Schweiz protestierten die Rad-Fahrer zusammen mit der «Gruppe Schweiz ohne Armee» (GSoA) gegen den 37 Millionen Franken teuren Ausbau der Kaserne Liestal im Kanton Baselland. Im südbadischen Müllheim fand eine Friedenskundgebung vor der deutsch-französischen Kaserne statt. In Freiburg begrüßten Stadträte der SPD und der Linken Liste sowie Sprecher verschiedener Friedensgruppen die Radler gegen Rüstung. «Die Entmilitarisierung Europas ist zwar eine Utopie, doch sie ist umsetzbar, wenn wir uns nicht entmutigen lassen», sagte SPD-Stadtrat Walter Krögner bei einem Empfang auf dem Rathausplatz. «Eine tolerante und gewaltfreie Gesellschaft wird es nur geben, wenn alle Armeen abgeschafft sind», sagte Alexander Kauz vom Rüstungs-Informationsbüro Baden-

Württemberg. Ein Weg dorthin sei die internationale Abrüstungskampagne «Fünf für Frieden», die eine jährliche Senkung der Militär und Rüstungshaushalte um fünf Prozent beinhaltet.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!