Auch Rom und Moskau sind scharf auf »Stemo«

Ein spezielles Einsatzfahrzeug bringt immensen Zeitgewinn für Schlaganfall-Patienten in Großstädten

  • Von Ulrike Henning
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Alles beginnt mit einem winzigen Blutgerinnsel, das etwa bei einer Herzrhythmusstörung entstehen kann. Es treibt durch die Gefäße, erreicht schließlich das Gehirn. Irgendwann steckt der Pfropfen fest, das umliegende Areal wird nicht mehr mit Blut versorgt. Zu den Folgen gehören Seh-, Sprach- und Verständnisstörungen, Lähmungen einer Körperhälfte oder Schwindel und sehr starker Kopfschmerz.

Bemerkt dies eine andere Person oder sogar der Betroffene selbst, sollte sofort die Notfallnummer 112 gewählt werden. Von nun an zählt jede Minute: Der Patient muss so schnell wie möglich behandelt werden, häufig hilft die sogenannte Lyse. Dabei wird der Blutpfropfen medikamentös aufgelöst und die blockierte Versorgung der umliegenden Hirnzellen wieder möglich. Um so schneller das geschieht - die Ärzte sprechen von der »golden hour«, der ersten Stunde nach der Beobachtung - um so geringer sind die Folgen des Gehirnschlags. Im besten Fall kön...


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