Ermittlungen dauern an

Hosena. Zwei Tage nach dem Auffahrunglück zweier Güterzüge im Lausitzer Ort Hosena ist der Fahrtenschreiber der zweiten Lok geborgen worden. Außerdem seien am Mittwoch im Führerstand weitere Beweismittel gesichert worden, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei in Forst. Die Daten beider Fahrtenschreiber würden jetzt von Experten ausgewertet. Die Störungen im Bahnverkehr dauerten an. Ein leerer Güterzug der Deutschen Bahn war am Montagabend in dem Senftenberger Ortsteil an der Landesgrenze zu Sachsen von hinten auf stehende Waggons eines privaten Eisenbahnunternehmens geprallt. Dieser Zug hatte rund 3500 Tonnen Split geladen. Bei dem Aufprall entgleisten sechs Waggons und eine Lok.

Die Strecke zwischen Ruhland und dem sächsischen Hoyerswerda ist laut DB bis auf weiteres gesperrt. Fahrgäste könnten zwar auf Busse umsteigen - müssten aber statt 23 Minuten Fahrzeit bis zu 45 Minuten einplanen. Betroffen sind die Linien RE11 Leipzig-Hoyerswerda und RE15 Dresden-Hoyerswerda. dpa/nd

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