Wenn die Dienstgeheimnis-Keule zuschlägt

Der Passauer Journalist Hubert Denk steht unter Druck, weil er über eine dubiose Spende an die CSU berichtet hatte

  • Von Johannes Hartl
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Jahrelang stand der Passauer Journalist Hubert Denk im Fokus der Ermittlungsbehörden, nachdem er über eine umstrittene Parteispende berichtet hatte. Allmählich wird der Fall in Bayern zum Politikum.

Hubert Denk hat nichts anderes getan, als seinem Beruf nachzugehen: Anfang 2010 hatte der Passauer Journalist in seinem Magazin »Bürgerblick« über eine Spende vom Juni 2005 in Höhe von 20 000 Euro an die CSU berichtet. Versehen war die Überweisung des Laborunternehmers Bernhard Schottdorf mit einem Schreiben an den damaligen CSU-Chef und Ministerpräsidenten Edmund Stoiber, in dem es unter anderem hieß: »Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, als langjähriges Mitglied der CSU erwarte ich, dass jetzt endlich eine Änderung in Deutschland erreicht werden kann. Anliegend übersende ich Ihnen einen Spendenscheck für die CSU in der Hoffnung, dass er mithilft, den angestrebten Erfolg zu erreichen.«

Die Spende war zwar legal und Schottdorf hat eine politische Einflussnahme immer bestritten, doch sie kann dennoch dubios wirken. Denn Bernhard Schottdorf ist nicht irgendwer. Seit langer Zeit steht der - nach eigenen Angaben - größte Laborun...

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