Es geht um alle Opfer von Nazigewalt

Interview mit einem Organisator der Silvio-Meier-Demonstration, zu der linke Gruppen für den Sonnabend aufrufen

Lars Laumeyer ist Sprecher der Antifaschistischen Linken Berlin (ALB). Die Gruppe organisiert das jährliche Gedenken an den linken Hausbesetzer Silvio Meier, der 1992 von Neonazis ermordet wurde. Über die Demonstration am Sonnabend, 15 Uhr, U-Bahnhof Samariterstraße, Friedrichshain, sprach mit der ALB für »nd« Paul Liszt.

nd: Die Silvio-Meier Demo zum zwanzigsten Todestag im vergangenen Jahr verzeichnete eine Rekordbeteiligung, die Gabelsberger Straße wurde offiziell in Silvio-Meier Straße umbenannt. Eigentlich ein guter Abschluss für die Kampagne, oder?
Lars Laumeyer: Es gab nie eine Kampagne. Die Silvio-Meier-Demonstration war mehr als ein Hinarbeiten auf eine Straße mit seinem Namen. Die Idee der Straße kam viel später. Vielmehr ist das Gedenken entstanden aus einer Wut-, Protest-, aber auch Trauerdemonstration nach dem Mord an Silvio Meier. Danach gab es sie jedes Jahr. Die Gedenkdemo ist mehr als nur eine Demonstration für eine Person, sondern steht für Antifa-Politik in Berlin.

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