Malene Gürgen 23.11.2013 / Berlin / Brandenburg

Aufstandsbekämpfung bekämpfen

Mit 30 Reservistenkompanien will die Bundeswehr ihre Einsatzfähigkeit im Inneren verstärken - nun auch in Berlin

Die Bundeswehr hat am Freitag die letzte der bundesweit 30 »Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskompanien« aufgestellt. Dagegen gibt es Proteste.

»Freunde, unser Megafon ist der zerstörerischen Macht des Kapitalismus zum Opfer gefallen.« Uwe Hiksch gibt sich alle Mühe, die Gruppe bei Laune zu halten, die da im Novemberregen am Kurt-Schumacher-Platz in Reinickendorf steht und friert. Der stellvertretende Vorsitzende der »NaturFreunde Berlin« und seine knapp zwanzig Mitstreiter sind hier, um gegen die Aufstellung der sogenannten RSU-Kräfte zu protestieren, der »Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte« der Bundeswehr. Dabei handelt es sich um »Einheiten für den Heimatschutz«, die »Hilfseinsätze und Sicherungsaufgaben« im Inland übernehmen können, erklärt die Bundeswehr. Die Einheiten bestehen aus Reservisten und werden seit Juni 2012 an insgesamt 30 Standorten in Deutschland aufgestellt.

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