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»Direkter geht es gar nicht!«

H&M-Betriebsrätin Susanne Mantel über Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Angestellten im Einzelhandel

»Blockupy goes Arbeitskampf« hieß es in einem Workshop der Europäischen Aktionskonferenz des Bündnisses am vergangenen Wochenende. Bei der Veranstaltung in Frankfurt am Main war auch Susanne Mantel dabei, die bei der Bekleidungskette Hennes&Mauritz (H&M) im Betriebsrat sitzt. Mit ihr sprach Janos Erkens über die Streikbereitschaft der Angestellten und was ihnen Blockupy nutzt.

Im Mai haben Blockupy-AktivistInnen einige H&M-Filialen auf der Frankfurter Haupteinkaufsstraße Zeil blockiert. Damit wollten Sie auf die Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern von H&M aufmerksam machen, genauso wie auf jene der Angestellten hier. Inwiefern sind diese von der Krise betroffen?
Die Angestellten im Einzelhandel sind so direkt von der Krise betroffen, direkter geht es gar nicht! Das Unternehmen Hennes&Mauritz steht zwar im Vergleich zu vielen anderen Ketten finanziell seit jeher ziemlich gut da, bedient sich aber trotzdem notorisch einer Sparrhetorik: Anstatt fester Verträge gibt es bei H&M oft nur noch Leiharbeitsverhältnisse, vor allem in Filialen ohne Betriebsrat. Unter diesen Voraussetzungen sind die Angestellten regelrecht froh, wenn sie eine halbe Stunde vor Schichtbeginn angerufen und einbestellt werden oder an einem verkaufsoffenen Sonntag zusätzlich arbeiten »dürfen«.

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