Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Flüchtlinge wollen weiter kämpfen

Camp am Oranienplatz in Berlin bleibt bestehen / Unterstützer verhinderten Zeltabbau

  • Von Alexander Isele und Martin Kröger
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Flüchtlinge vom Oranienplatz in Berlin erneuern ihre politischen Forderungen. Bis zu ihrer Umsetzung soll das Camp trotz des teilweisen Umzugs in ein Weddinger Heim der Caritas bestehen bleiben.

Die Flüchtlinge vom Oranienplatz in Kreuzberg wollen ihr Protestcamp aufrechterhalten. »Es geht uns nicht um ein Wohnhaus, sondern um unsere politischen Forderungen«, erklärte Bashir Zakariyar, einer der betroffenen Flüchtlinge auf einer Pressekonferenz am Montag. Solange die Forderungen nicht erfüllt seien, so Zakariyar, würden die Proteste weitergehen. Die Flüchtlinge fordern ein Stopp aller Abschiebungen, die Schließung aller Lager, die Abschaffung der Residenzpflicht und ein Recht auf Aufenthalt und Arbeit. Um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen, wollen sie ihre Proteste ausweiten. So soll es im kommenden Jahr zur Europawahl einen Sternmarsch nach Brüssel geben. »Lokale Veränderungen sind uns egal, es geht uns um die Hunderttausenden Flüchtlinge in Europa«, betonte eine Campbewohnerin.

Die Unterbringung von 80 Lampedusa-Flüchtlingen in einem Heim der Caritas in Wedding am Sonntag wird von einigen Flüchtlingen als »Ve...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.