Schnellschach ist unberechenbar

Die deutsche Meisterin Elisabeth Pähtz will bei der nd-Damen-Schachgala ihren fünften Sieg einfahren

Elisabeth Pähtz ist Rekordgewinnerin bei der Damen-Schachgala von »neues deutschland«. Schon viermal hat die Berlinerin im nd-Verlagsgebäude am Franz-Mehring-Platz triumphiert. Ihre Fans hoffen, dass die 28-jährige deutsche Blitz- und Schnellschachmeisterin am Donnerstag diese beeindruckende Bilanz noch einmal steigern kann und zum fünften Mal den Titel holt. Zumal die gebürtige Erfurterin, wie sie René Gralla erzählt, auch davon überzeugt ist, dass eine Revanche für die Finalniederlage im Vorjahr möglich ist.

nd: Bei der nd-Damen-Schachgala 2012 sind Sie mit Pech im Finale an der Russin Walentina Gunina gescheitert. Planen Sie in diesem Jahr die Revanche?
Pähtz: Ich habe jetzt gerade in Polen die Ehre gehabt, gegen Walentina im Match Russland gegen Deutschland spielen zu dürfen. Die Partie ging nicht nur Remis aus, sondern war auch ausschlaggebend für das Endresultat von 2:2 Punkten. Allerdings muss ich gestehen, dass ich dieses Match hätte verlieren müssen. Glück und Pech gleichen sich somit aus. Mein Hauptziel bei der nd-Gala ist das Finale. Wenn ich dies erreiche, sehe ich auch meine russische Freundin als keine unlösbare Aufgabe an. Betrachtet man unser Rapid- und Blitz-Elorating, kann von einem Vorsprung ihrerseits nicht die Rede sein.

Die 30 Punkte, um die Ihre Konkurrentin in der Weltrangliste vor Ihnen liegt, sind also ein eher mikroskopischer und daher vernachlässigbarer Leistungsunterschied?
Gunina bleibt natürlich tr...

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