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Kein Happy End im Kali-Krimi

Bankanalysten vermuten Kursmanipulationen

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der russische Uralkali-Chef ist aus seinem belorussischen Hausarrest entlassen worden. Beendet ist das Verwirrspiel der Kali-Oligarchen damit aber noch nicht.

Der internationale Kali-Krimi erlebt eine Fortsetzung: Nach dem Austausch eines Großaktionärs beim russischen Düngemittelriesen Uralkali kam Ende vergangener Woche Schwung in den monatelangen Streit mit Weißrussland. Im Gegenzug lieferte Minsk Uralkali-Chef Wladislaw Baumgertner an Russland aus. Baumgertner war im August in Weißrussland festgenommen worden und stand dort seither unter Hausarrest. Ob diese Entwicklungen gute Nachrichten für den deutschen Weltmarktakteur K+S aus Kassel sind, bleibt unklar.

Kali ist ein wichtiger Grundstoff für Düngemittel. Die wachsende Weltbevölkerung, knappe landwirtschaftliche Flächen und der vermehrte Fleischkonsum in den aufstrebenden Schwellenländern sorgen dafür, dass die Nachfrage nach Agrarprodukten und damit nach Dünger weltweit rasant wächst. Ein Trend, der noch Jahre, möglicherweise Jahrzehnte anhalten dürfte. Für Nachfrage ist also gesorgt. Anderseits ist das Salz Kaliumchlorid nich...


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