Hochspannung im Verfassungsgericht

Gegner der geplanten 380kv-Trasse durch Thüringen klagen in höchster Instanz - bundesweite Beachtung ist sicher

Noch weiter können die Kläger gegen die Stromtrasse durch den Thüringer Wald kaum gehen: Ihren Widerstand gegen die Hochspannungsleitung haben sie beim Bundesverfassungsgericht vorgetragen.

Erfurt. Die Gegner der umstrittenen 380kV-Trasse durch den Thüringer Wald haben Beschwerde gegen den Bau beim Bundesverfassungsgericht eingelegt. Die Klage vor dem obersten deutschen Gericht sei bereits Anfang November eingereicht worden und dort inzwischen mit einem Aktenzeichen registriert, sagte am Donnerstag der juristische Vertreter der Leitungsgegner, der Münchner Rechtsanwalt Tillo Guber bei einer Pressekonferenz der LINKE-Fraktion. Eingelegt hätten die Beschwerde drei Privatpersonen aus dem Ilm-Kreis. Sie alle besäßen Grundstücke, die durch den Bau der Leitung in Mitleidenschaft gezogen werden würden. Die Kläger greifen das für den Bau der Leitung grundlegende Gesetz an, das sogenannte Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG).

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