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Aufmucken an historischem Ort

Die SPD-Kreisverbände in Erfurt und Gotha wollen beim Mitgliederentscheid gegen die Große Koalition stimmen

  • Von Aert van Riel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Erfurter SPD kritisiert, dass zentrale Anliegen der Partei im Koalitionsvertrag fehlen. Ihr Bundestagsabgeordneter Carsten Schneider sieht das anders.

Erfurt ist ein historischer Ort für die deutsche Sozialdemokratie. In der heutigen Thüringer Landeshauptstadt verabschiedete die SPD einst ihr Erfurter Programm. In Teilen kehrte sie damit 1891 zur marxistischen Theorie und Lehre zurück. Nun steht die Stadt erneut für eine sozialdemokratische Bewegung, welche die Partei wieder etwas nach links rücken will.

In Erfurt regt sich nämlich Widerstand gegen den vor kurzem von den Parteichefs Angela Merkel (CDU), Sigmar Gabriel (SPD) und Horst Seehofer (CSU) unterzeichneten Koalitionsvertrag. Mitte November stimmten die Erfurter Sozialdemokraten bei einem kommunalpolitischen Kreisparteitag für einen Antrag, die Große Koalition abzulehnen. Es gab nur zwei Gegenstimmen. Die nun geschlossene Koalitionsvereinbarung bestärkte den Kreisvorstand darin, beim SPD-Mitgliederentscheid für ein Nein zur Großen Koalition zu werben. Insgesamt können etwa 475 000 SPD-Mitglieder abstimmen, darunter me...


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