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Schaffender aus geistigem Reichtum

Leopold Museum Wien: Die Kunst des Oskar Kokoschka - im Dialog mit der Fotografie

  • Von Gert Claußnitzer
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Auf eine ganz und gar ungewöhnliche Weise nähert sich jetzt das Leopold Museum in Wien dem Maler Oskar Kokoschka (1886-1980). »Das Ich im Brennpunkt«, so wird die Ausstellung bezeichnet, in der die Kunst Kokoschkas in einen Dialog mit der Fotografie eintritt. Mithin ist hier keine Retrospektive des Künstlers zu erwarten, sondern vielmehr ein umfassender Bericht über seine Lebens- und Schaffensstationen auf dem Weg zur »zeitlosen Kunst«, den ihm übrigens kein Geringerer als Max Liebermann einst prophezeite und der, wie die Präsentation auch nachhaltig belegt, als »sinnvolle und richtige Anordnung des Lebens« zu sehen ist, um hier einen Ausspruch von Thomas Mann zu bemühen. Um es gleich vorauszuschicken: Dieser Dialog ist höchst eindrucksvoll und wohl als gelungen zu betrachten. Die »Zurschaustellung« des Künstlers ist faszinierend, und das »Zwiegespräch« vermag wohl auch das Phänomen Kokoschka breitesten Kreisen verständlich zu mache...


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