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Randalieren in Diagonalen

Giuseppe Verdis »Il Trovatore« an der Berliner Staatsoper

  • Von Irene Constantin
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Scharen von Nerzen an den Garderobenhaken. Politprominenz im Dutzend im ersten Rang. Auf der nagelneuen Bühne in des Großen Friedrichs spektakulär wiedergeborenem Musentempel sollte es die Premiere der Premieren werden - mit Anna Netrebko, der Ersten der funkelnden Primadonnen und Placido Domingo, dem Letzen der feurigen Liebhaber. Inzwischen werden Wetten angenommen, wann der erste Zuschauer mit dem Flugzeug zur ersten Premiere Unter den Linden einschweben kann.

Und Anna Netrebko wurde auch nicht so groß gefeiert, wie sie es meines Erachtens verdient hatte. Was den Ruhm des diesmaligen Publikumslieblings Marina Prudenskaya nicht um eine Haaresbreite schmälern soll. Also: Als Koproduktion der Staatsoper mit den Wiener Festwochen kam Giuseppe Verdis »Il Trovatore« in der Regie Philipp Stölzls nun doch auf die Bühne des Schillertheaters. Und es war ein glänzendes Opernfest, mit dem Netrebko, Domingo und Daniel Barenboim auch noc...


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