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Milben, Viren und Gifte

Der Schwund bei Honigbienen hat vielerlei Gründe - doch die moderne Landwirtschaft ist meist mit dabei

  • Von Steffen Schmidt
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Für viele Imker ist der Schuldige am Schwund ihrer Bienenvölker klar: Pestizide. Doch die Ergebnisse der Forschung zeichnen ein komplexeres Bild.

Wenn bei Schweinen oder Hühnern Epidemien auftreten, werden meist auch die Bedingungen der Massentierhaltung als wesentlicher Faktor diskutiert. Bei einem Nutztier, das schon von Natur aus massenhaft auf engstem Raum haust, drängt sich dieser Gedanke nicht gleich auf. Doch auch für Honigbienen haben sich die Lebensbedingungen im Zuge der Intensivierung der Landwirtschaft vielfach stark zum Schlechten verändert. Das fängt schon bei ihrer Nahrungsgrundlage an. Großflächige Monokulturen, also das Schwinden artenreicher Biotope dezimiert nicht nur die Vielfalt der sehr viel effizienteren wilden Bestäuber - Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge -, es schadet auch den kommerziell gehaltenen Honigbienen. Denn oftmals werden diese zwischen den Blütezeiten etwa von Raps, Sonneblumen oder Obstbäumen auf eine Ersatzdiät aus Fruchtzuckerlösung gesetzt. Und wie die Insektenkundlerin May R. Berenbaum von der University of Illinois in Urbana-Champai...


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