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Trotz Gegenwind zum Betriebsrat

Deutschlands größter Windanlagenbauer Enercon wählte Mitarbeitervertretung

  • Von Florian Osuch
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Wie viele Beschäftigte der Windrad-Hersteller Enercon hat, weiß keiner genau. Zumindest gibt es jetzt in einigen Tochterfirmen Betriebsräte.

Deutschlands größter Windanlagenbauer Enercon hat jetzt nach langem Ringen einen Betriebsrat. In der vergangenen Woche waren bundesweit die Beschäftigten aus neun Tochterfirmen des Konzerns aufgerufen, Betriebsräte zu bestimmen. Er betreibt weltweit Produktionsstätten von Windrädern. In Deutschland beschäftigt das 1984 gegründete etwa 11 000 Menschen. So genau weiß das vermutlich nur die oberste Unternehmensleitung, da der Konzern aus einem unübersichtlichen Firmengeflecht besteht. Am Stammsitz in der ostfriesischen Region Aurich/Emden etwa sind nach Angaben der IG Metall 4000 Personen in bis zu 25 Tochtergesellschaften tätig. Betriebsräte sind selten und müssen in jeder Tochtergesellschaft einzeln gegründet werden.

Montage, Wartung und Service der Windräder hat Enercon in Deutschland in Regionalfirmen ausgegliedert. Deren rund 3000 Beschäftigten konnten in der vergangenen Woche erstmalig über insgesamt 77 Betriebsratsposten a...


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