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Adventszeit ist Demozeit

»Lampedusa in Hamburg« bleibt vor Weihnachten mit Protesten präsent

  • Von Folke Havekost, Hamburg
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Für die Bläserkapelle auf der Brüstung des Alsterhauses bot der Demonstrationszug eine Verschnaufpause. Unablässig intonierten bis dahin die Musikanten leicht verfrüht den Wunsch nach »Merry Christmas and a Happy New Year«. Dann kam der Lautsprecherwagen, gefolgt von etwa 1000 Menschen, und verbreitete eine weniger konventionelle Vorweihnachtsbotschaft über den Jungfernstieg. »Der Senat weigert sich, das Recht anzuerkennen«, rief ein Flüchtling der Gruppe »Lampedusa in Hamburg«, für deren Bleiberecht am Sonnabend in der Hansestadt demonstriert wurde.

»Wir sind nicht zufällig hier«, sagte der Redner, »etwas hat uns hierher gebracht: der Krieg und die Macht der westlichen Staaten.« Die erste Adventsdemonstration für die etwa 300 afrikanischen Flüchtlinge, die aus Libyen über Lampedusa nach Hamburg gekommen sind, führte wegen eines »Nutzungskonflikts« rund um die Binnenalster. Der beabsichtigte Parcours über die Konsummeile Mönck...


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